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Schnee Tag Andermatt 2025

Erstellt von Simon Rebmann | | Verein

Der bequeme 4 Stern exklusive Reisecar mit Chefpilot Simon Häfelfinger steht bereits um 06.40 Uhr auf dem Parkplatz Stutz bereit. Langsam trudeln die ersten Skifahrer, Snöber, Schneeschuhwanderer und Wanderer ohne Schneeschuhe ein.

Nachdem die Schneesportgeräte eingeräumt und jeder sein Sitzplatz neben dem Gspänli eingenommen hat, startet pünktlich um 07.15 Uhr die Reise nach Andermatt. Die Fudibacken Weggli mit Kaffee wurden verteilt und gleiche das finanzielle geregelt.

Wie es sich gehört durfte die Ansprache des Chaffeurs natürlich nicht fehlen. "Mein Name ist Simon Häfelfinger und ich darf sie im Namen der Firma Säggesser zum heutigen Schnee Tag in Andermatt begrüssen. Zu ihrer eigenen Sicherheit bitte ich sie während der Fahrt sich anzugurten. Teilen sie uns mit falls es ihnen zu warm oder zu kalt ist etc.…"

Die Wettervorhersagen waren nicht ganz eindeutig. Meine Blicke während der Fahrt zum Himmel hat mich jedoch positiv gestimmt. Nach Erstfeld stellten sich einige Wolken vor die Sonne. Souverän meisterte Chaffeur Simon die Kurven in der Teufelsschlucht sodass wir pünktlich in Andermatt dem Care entsteigen konnten. Jetzt muss alles zackig gehen, Ski entladen, Skischuhe anziehen, Helm auf den Kopf und das Tagesticket in die Ärmeltasche verstauen und ab auf die Gondel hoch zum Gütsch.

Eine Firma für Auto Technik Zubehör hatte am selben Tag ihren Snow day mit ca. 1'500 Garagen-Kollegen und Mitarbeiter, klar zu erkennen an den zu tragenden Startnummern und anderen Episoden (später im Text).

Oben aus der Gondel ausgestiegen hat uns der Wind unfreundlich begrüsst. Jetzt heisst es das Gesicht einpacken und losfahren Richtung Oberalp. Dem Pistenteam war es leider in der letzten Nacht nicht gelungen sämtliche Pisten entsprechend zu planieren was bei einigen Skifahrer nicht auf Begeisterung stiess und nach ca. 3 Liftfahrten auf den Schneehünerstock bereits der erste
Einkehrschwung stattfand. Für unsere Minigruppe kam dies aber nicht in Frage und wir setzten unsere Fahrt weiter über den Oberalppass in das schöne Bündnerland fort. Bis ca. 1'900 Höhenmeter hat es einigermassen gut fahrbaren Schnee anschliessend wird es immer sulziger und die Pisten sind extrem weich.

Nachdem wir einige Abfahrten im Steinbockkanton absolvierten, wurde ein Zwischenstopp in der Bar “Tegia Las Palas” eingelegt. Frisch gestärkt mit Kaffee Lutz, Tee & heisser Schoggi verabschiedeten wir uns Richtung dem Kanton mit dem Stier im Wappen. Ziel ist es pünktlich um 12.00 Uhr zum gemeinsamen Mittagessen in der Alp Hittä auf den Nätschen einzutreffen. Ein sehr schön eingerichtetes Restaurant im Alpenchic mit freundlicher Bedienung. Nach dem feinen Mittagessen musste ich unbedingt nochmals auf die Ski. Die aufgezeichnete Challenge, auf der Uhr, hat lediglich gut 37 km angezeigt, da geht noch was, schliesslich sind wir zum Skifahren hier. An dem Ballermann Restaurant, jenes Klientel mit den Startnummern, vorbei und hoch zum Gütsch.

Leider mussten wir den Plan nochmals im Bereich Oberalp skifahren zu können schnell verwerfen, es wurden aus unerklärlichen Gründen bereits bei der Verbindungsbahn die Gondeli eingefahren. Somit blieb uns noch die beiden kurzen Sesselbahnen. Zur Freude kam im späteren Nachmittag die Sonne vor den Wolken hervor und wir konnten eine tolle Piste noch viele male, wie ein Hamster im Rad drehend, befahren. Um ca. 15.55 Uhr wurde ab Gütsch die Talabfahrt in Angriff genommen, doch halt, der Gütschexpress lässt ab Nätschen noch Bergfahrten bis 16.10 Uhr zu, also nochmals ab der Zwischenstation hoch. Jetzt ist aber definitiv Schluss und es geht runter nach Andermatt. Die Abfahrt ist eine reine Tiefschneesulzfahrt, ein gewisses Gästeklientel bekundet da leichte Mühe.

Jetzt galt es herauszufinden bei welcher Bar schon wieder das gemeinsame Feierabendbier eingenommen wird. Gefunden, nach ein zwei oder auch drei Absacker in der Soldatenstube geht es zufrieden Richtung Parkplatz zum Car.

Das 1'500 Startnummerklientel ist auch auf dem Rückweg und markiert dies unüberschaubar mit “eigenkreierten Pizzas”.

Auf der Rückreise nahm Reto die Bestellung der “essbaren Pizzas” auf um diese der “Pizzaioli” in Lausen zu übermitteln. Unser Chaffeur Simon hat alles gegeben damit wir die Pizzas pünktlich beim Bahnhof Lausen zum Verzehr abholen konnten. Der Blechkasten in der Galerie Hergiswil wusste davon jedoch nix und es blitze einmal hell auf. Ich nehme jetzt mal an diese Momentaufnahme hat unseren Car gegolten.

Zufrieden, unfallfrei und etwas Müde konnten wir den Abend gemeinsam im Hüsli abschliessen.

Besten Dank geht an alle die diesen Tag in irgendwelcher Form möglich gemacht haben. Einen besonderen Dank natürlich an die Organisatoren Fabienne & Simon

Der Schreiberling

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